40 Tage für die Seele – Eine Einladung zur Umkehr
Mit dem Aschermittwoch beginnt die vierzigtägige Fastenzeit. Sie ist weit mehr als nur ein Verzicht auf Schokolade oder Fleisch – sie ist eine vorösterliche Bußzeit, die uns ganz bewusst auf das höchste Fest der Christenheit, die Auferstehung Jesu Christi, vorbereiten möchte.
Warum 40 Tage?
Die Zahl 40 begegnet uns immer wieder in der Heiligen Schrift: So wie das Volk Israel 40 Jahre durch die Wüste wanderte oder Moses 40 Tage auf dem Berg Sinai verbrachte, zog sich auch Jesus 40 Tage zum Gebet und Fasten in die Wüste zurück, bevor er sein öffentliches Wirken begann. Dieser Zeitraum lädt uns ein, innezuhalten und unser eigenes Leben neu auszurichten.
Verzicht, der Freiraum schafft
Traditionell verzichten viele Gläubige in dieser Zeit auf Fleisch oder bestimmte Speisen. Doch heute geht es oft auch um einen bewussten Konsumverzicht, etwa bei sozialen Medien, dem Smartphone oder dem Internet. Das Ziel ist es, sich von „Dingen und Zwängen zu befreien, die das Glaubensleben beeinträchtigen“. Durch diesen Verzicht entstehen Freiräume, die wir für ein intensiveres Erleben unseres Glaubens und für die Reflexion über unser Leben nutzen können.
Nutzen wir diese 40 Tage als Zeit der Verwandlung, um am Ende gestärkt und mit offenem Herzen das neue Leben an Ostern zu feiern.